 |
|  |
Die Weggefährten des Propheten
Geschrieben am Mittwoch, 31.August.2005 @ 10:48:36 CEST von hicham
|
|
samira schreibt "A Sahaba sind die so genannten Gefährten des Propheten Mohammed. Sie haben im Islam (besonders bei den Sunniten) eine bedeutende Vorbildfunktion für die Gläubigen.
Da sie teilweise den Gesandten Gottes auf dem Weg seiner Offenbarungbegleitet haben. Neben den bekannten Namen, wie Abu Bakr und Omar ibn al Kathab, gibt es auch solche deren Namen weniger bekannt sind.
Die Geschichte des Thumamatu Ibnu Uthalin al Hanafiu
Im 7.Jh schrieb der Prophet Briefe an acht arabische und nicht arabische Herrscher der Umgebung, in denen er sie auf den Islam aufmerksam machen wollte.
Thumamatu ibnu Uthalin war einer von diesen acht Herrschern. Er war bekannt für sein Stolz und seine Großzügigkeit. Es hieß, wenn er sein Wort gegeben hat, hielt er es egal unter welchen Umständen.
Thumamatu empfing den Brief des Propheten mit Unmut und Wut, da er ihn als eine Kränkung empfand. So nahm er sich vor, dass er Mohammed umbringen musste. Einmal wäre sein Vorhaben fast geglückt, hätte ihn nicht einer seiner Verwandten davon abgehalten. Aber auch wenn er die Absicht, den Propheten zu töten, verworfen hatte. So war doch sein Hass auf die Muslime groß genug, dass er viel Gefährte des Propheten töten ließ. Worauf hin der Prophet seine Leute aufrief sich gegen diese angriffe zu wehren.
Kurze Zeit danach plante der Herrscher seine kleine Pilgerreise nach Mekka, um den Götzen Opfer zu vollbringen.
Unterweges nach Mekka wurde er von eine Gefolge des Propheten gefangen genommen. Diese brachte ihn nach AL Madina, wo man ihn an einem Pfosten der Hauptmoschee gekettet hat, bis der Gesandte Gottes über ihn richten sollte.
Als der Prophet vorbei kam, rief er nach seinen Leuten:,, Wisst ihr denn nicht, wen ihr gefangen genommen habt…, Er ist ist der große Herrscher Thumamatu ibn Uthalin al Hanafiu. So seid gnädig und gibt ihm gutes Essen und trinken.”
Sie sammelten für den Gefangenen Essen und brachten ihm Milch von der Kamelin des Propheten.
Der Gesandte Gottes besuchte ihn und fragte den Herrscher:,, Nun was hast du zu sagen Thumamatu?.”
Der Herrscher antwortete:,, Wenn du mich tötest, dann nur mit Recht. Wenn du mich begnadigst dann hast du lobendes getan. Und wenn du Schätze möchtest, so werde ich dich reich machen und dir alles geben, was du verlangst…”
Der Prophet verließ ihn und kam erst nach zwei Tagen wieder. Er fragte den Mann die selbe Frage, worauf dieser wie beim ersten Mal antwortete.
Das gleiche passierte beim dritten Mal. Doch da entschied der Gesandte Gottes den Mann frei zu lassen.
So verließ der Herrscher die Stadt und kam an einer Wasserstelle außerhalb der AL Madina. Dort wusch er sich und kehrte zur Hauptmoschee der Stadt zurück.
Er stellte sich vor dem Eingang und sagte das islamische Glaubensbekenntnis auf (La ILLAHA ILA ALLAH, MUHAMMADUN RASULU ALLAH. Es gibt kein Gott außer Allah und Mohammed ist sein Prophet). Dann ging er zum Propheten und gestand ihm:,,Ich schwöre bei Gott der einzige, es gab und gibt kein Antlitz auf dieser Erde das mir lieber ist, als deines. Bei Gott es gibt keine Religion in dieser Welt die mir lieber ist, als deine Religion. Bei Gott es gibt kein Ort der mir näher ist, als dein Land.
Ich habe viele deiner Gefährten getötet so urteile über mich. Ich stehe tief in deiner Schuld.”
Darauf hin antwortet der Prophet:,, Nichts schuldest du mir, denn der Islam verzeiht dir alle vorherigen Fehler und löscht deine alten Sünden.”
Frohen Herzen verließ der Herrscher die Stadt, um seine Pilgerfahrt zu vollenden. Doch Diesmal wollte er dem Gott Ehre zollen und Opfer bringen, der ihn all seine Sünden verziehen hat.
So wie ihn der Prophet eingewiesen hatte, betrat er Mekka mit den Sätzen:
LABEIKA ALLAHUM MA LABEIK; LABEIKA LA SCHARIKA LAKA LABEIK. INA AL HAMDA WA ANI3MATA LAKA WA AL MULK, LA SCHARIKA LAK…/ Gefolgt sei deinem Ruf Allah, Gefolgt sei Dir, der Dir keiner gleicht. Dir gebührt der Dank, von Dir kommt die Gabe und Dir gehört das Reich. Nichts gleicht Dir…)
Thumamatu war somit der erste muslimische Pilger, der diese rituellen Sätze bei der Pilgerfahrt gerufen hat… Seit dem gehören sie zum Pilgerritual.
Der Gefährte des Propheten blieb seiner Religion Treu. Er kämpfte mit dem Propheten gegen Intrige und nach dem Ableben Mohammeds blieb er ein treuer Gläubiger.
Quelle Ausschnitt aus: Dr. Abdel a Rahman Ra´afat al Bascha. Sura min hayat a sahaba. a riyad 1992 (Thumamatu ibn Uthalin. S. 102 -116)
"
|
| |
durchschnittliche Punktzahl: 0 Stimmen: 0
|
|
|
Keine anonymen Kommentare möglich, bitte zuerst anmelden |
|
|